Zum zweiten Mal lobt der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz gemeinsam
mit dem Ministerium der Finanzen und in Kooperation mit der Architektenkammer
den Wettbewerb „Mehr Mitte bitte! aus.

Die Wettbewerbsbeiträge der ersten Staffel haben gezeigt, wie viel bauliches Potential
für zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten in den Orts- und Stadtkernen in Rheinland-
Pfalz vorhanden ist und wie groß das Interesse der Gemeinden und Bauherrn
ist. Die Aufgabenstellungen reichten von dem Umbau einer aufgegebenen Schule
über die Umwandlung eines leerstehenden Gasthauses bis hin zur Verwirklichung
eines Genossenschaftswohnprojektes. In den Verfahren wurde auch deutlich, wie
wichtig es ist, dass die Gemeinden mit den Bauherren an einem Strang ziehen. Dies
gilt nicht nur für die Wettbewerbsphase, sondern erst recht für die Umsetzung der
anstehenden Bauaufgabe. Gemeinsame Ziele verbinden und schaffen neue Werte,
die Nachahmer vor Ort finden. Hierbei werden die Gemeinden und Bauherren von
den Auslobern aktiv unterstützt.

Ziel des Wettbewerbs 2017/2018 ist es, Wohn- und Lebensräume innerörtlich zu
erhalten, bzw. herzustellen. Es sollen attraktive Ortsbilder (wieder)entstehen,
die zu einem guten Wohnen in Orts- und Stadtkernen beitragen. Wichtig ist eine
Sensibilisierung für den Umgang mit dem Bestand und den örtlichen individuellen
Aufgabenstellungen. Innovative zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen
werden für das Thema Wohnen, Leben und Arbeiten gesucht, die sich mit den
Auswirkungen des demografischen Wandels auseinandersetzen und dabei
energetische und gestalterische Ansprüche verwirklichen. Gefordert wird eine
regionale, identitätsstiftende Baukultur und qualitätsvolle Architektur, die in
ein gesamtörtlich/städtisches Konzept eingebunden wird.

Die Wettbewerbsbeiträge sollen Starterprojekte, Vorbild und Wegweiser für den
Ortsumbau und die Innenentwicklung in Rheinland-Pfalz sein!

Die Auftaktveranstaltung zum Wettbewerb findet am 28. September 2017 in Mainz
statt. Die Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen erfolgt ab dem 28. September 2017.